Sie sind hier: Startseite » Galerie » Vom Dunkel ins Licht

Projektwoche "Vom Dunkel ins Licht"

Vom Dunkel ins Licht
Eine ungemein spannende Projektwoche in der Vorweihnachtszeit
In der letzten Schulwoche vor Weihnachten verwandelte sich das Primarschulhaus Dohlenzelg in einen Lernbasar mit den unterschiedlichsten Angeboten für die Klassen der Unter- und Oberstufe. Ausgangspunkt war das Überthema „Vom Dunkel ins Licht“.

Licht kam auf verschiedene Arten und Weisen vor: in einer selbst gebauten Wunderspiegelschachtel, mit Zauberwelten aus Knet. Oder es wurde ein eigenes Kaleidoskop hergestellt. Licht und Schatten spielten im Schattentheater eine Rolle, welches eine gruselige Nachtgeschichte erzählte.

Es ging oft um Erzählungen, zum Teil wurden selbst welche geschrieben wie im Schreibatelier unter der Anleitung der Schriftstellerin Katja Alves. Oder es wurde ausgehend von Geschichten gebastelt, wie etwa Laternen mit Fledermausmotiven oder Lichtobjekte aus Büchsen und Gläsern mit Glanzpapier, alten Buchseiten etc. Als Gemeinschaftsarbeit entstand aus PET-Flaschenböden ein riesengrosses Lichtobjekt.
Ein Höhepunkt der Woche für die 3. und 4.Klässler war die Morgenwanderung, welche um 6 Uhr bei völliger Dunkelheit begann. Unterwegs auf der Strecke wurden Lieder gesungen, Geschichten erzählt. Als die Morgendämmerung einsetzte, erreichten die Schülerinnen und Schüler die Waldhütte im Dägerli, wo sie ein wunderbares Feuer, heisser Tee und Zopf erwarteten. Das Feuer wurde durch den Schulhausleiter und einen Pensionär vorbereitet.

Besondere Erlebnisse konnten die Schülerinnen und Schüler auch mit und in der Camera obscura machen. Ein als Lochkamera ausgestalteter Bauwagen bot die Gelegenheit, selbst Bilder zu schiessen. Dabei wurde das abgelichtet, was sich ausserhalb der Bauwagentüre befand – der Schulhof und Kinder, die sich davor aufhielten.
In der Sinneswerkstatt ging es um das alleinige Vertrauen auf einen Sinn. Das war für viele Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung. So wurden sie blind mit Gerüchen, Geschmäckern oder zu ertastenden Gegenständen konfrontiert, was sie herausforderte sich ganz auf das Unbekannte einzulassen. Ausserdem wurde darüber philosophiert, was Ekel ist, wie Geruch funktioniert oder was der Tastsinn eigentlich ist.

Ausserdem konnten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Werkstätten ein Floss ganz aus Naturmaterialien bauen, das sie später selbst auf der Aare oder einem anderen Gewässer mit einem ganz persönlichen Wunsch auf die Reise schicken konnten. Oder sie bauten sich einen eigenen Leuchtschirm mit selbst hergestelltem Schalter. Die Motive für die Leuchtschirme konnten sie sich aussuchen. Mit Lötkolben bauten die Schülerinnen und Schüler einen simplen und funktionierenden elektronischen Schaltkreis aus Kupferdrähten, Reisnägeln, Birnenfassungen und Schaltern. In einer anderen Projektwerkstatt wurde eifrig an Schneemännern gearbeitet, welche aus Astscheibchen, Filz und Wolle bestanden. Mit Bohrern und Holzdübeln wurde gearbeitet. Die fast fertiggestellten Schneemänner wurden anschliessend mit einem individuellen Gesicht versehen. An zwei Tagen verkauften kleine Schülergruppen in Windisch und Brugg diese Schneemänner für „Jede Rappe zellt“, dem Spendenprojekt des SRF.
Ausserdem liefen sie im Rahmen dieser Spendenaktion in der Sporthalle für ihre Sponsoren, was wiederum viele Franken einbrachte. So kamen für die Spendenaktion, die für unbegleitete Kinder auf der Flucht bestimmt ist, stolze 7119.20 Franken zusammen.

Eine Schülerin brachte das Gefühl der wohl meisten Schüler in dieser besonderen Woche sehr treffend zum Ausdruck: „Können wir so eine Projektwoche jedes Jahr machen?“


2008-2017 / Alle Rechte vorbehalten: Schule Windisch