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Schulhauswart "Hagi" Dankeschön!


Es wird Zeit, einmal Danke zu sagen

Was wären wir bloss ohne „Hagi“?
Wer hätte sich erträumen lassen, dass sich im vornehm zurückhaltend auftretenden Schulhauswart solch ein engagierter und begeisterter Mitstreiter und Pädagoge steckt? Es wird Zeit, einmal Danke zu sagen, unserem Schulhauswart Urs Keller, von den Lehrpersonen und auch von vielen Schülern „Hagi“ genannt. Er kümmert sich um die Aufgaben rund um das Schulgebäude, was ein Hauswart eben tut. Z. B. koordiniert er Reinigungsarbeiten, repariert Lampen, Türen, Fenster, Schränke, Bänke und reinigt und pflegt Aussenanlagen, Turnhallen und Toiletten.

Er ist zuständig für den praktischen Teil der Hallen-vermietung am Wochenende. Dazu kommt die tägliche Abfallentsorgung sowie das Ermahnen der Jugend-lichen wegen ihres „Littering“-Problems (= das achtlose Wegwerfen von Müll) auf dem Schulgelände. Doch unser Hauswart wäre nicht der Hagi, wenn er damit nicht umgehen könnte und für die verschiedenen Anliegen der Schüler und Lehrpersonen ein Auge hätte.
Hagi macht seine Arbeit nicht einfach nur nach der Stechuhr. Neben gewöhnlichen Dienstleistungen für Schüler, wie das Herunterholen von Bällen auf dem Dach oder die Verwaltung des Fundbüros, leistet er in seiner Freizeit oder in den Überstunden freiwillig seinen Beitrag (mit seinem Können und seinen Interessen) zu einem gelungenen Schulleben.

Die Reiter oben zeigen ein paar Beispiele...

Zum wiederholten Male zog er in den Kellerräumen in einem Brutkasten und später in einer Voliere (grossräumiger Vogelkäfig) Hühnerküken auf, die er später wieder nach Hause nahm.
An der Aufzucht liess er die Schüler teilhaben, indem sie klassenweise mit den Lehrpersonen in den Brutkasten und die Vogliere schauen durften, den Küken beim Schlüpfen und Sich-entwickeln zugucken konnten.
Das ist praxisnaher, anschaulicher Unterricht.

Das Müllprojekt der nun ehemaligen Klasse 6d wurde durch die Tatkraft von Hagi massgeblich unterstützt, indem dieser Müllsäcke zur Verfügung stellte und somit die „Arbeitsgrundlage“ des Projekts lieferte.

Das Müllprojekt der nun ehemaligen Klasse 6d wurde durch die Tatkraft von Hagi massgeblich unterstützt, indem dieser Müllsäcke zur Verfügung stellte und somit die „Arbeitsgrundlage“ des Projekts lieferte.
Ebenso half Hagi einer Schülerin der 6. Klasse, ihren Planetenweg in die entsprechende Position zu bringen.

Besonders der Sporttag wäre ohne die Mithilfe des Hauswarts nicht so unkompliziert über die Bühne gegangen. Hier waren seinen Ideen und das Bereitstellen von Material Gold wert.

Dass er jedoch ein versierter Jugendtrainer des Unihockeys ist, zeigte sich, wie er die Mannschaften beim Brennball anfeuerte; leidenschaftlich und laut.
Eben so, wie es ein Trainer macht, der aus den jungen Talenten alles herauskitzeln will.

Was wäre unser Schulleben ohne Hagi

Es gibt weitere dokumentierte Projekte, bei denen Urs Keller tatkräftig mithalf:
z.B. dohlenzelg_artikel_gartenprojekt_2016.pdf [1.952 KB]

Zurzeit freuen sich die Schüler daran, dass sie entweder einen Brunnen haben mit immer wieder frischem Wasser, in den sie (zum Teil in voller Montur) hineinsteigen und sich abkühlen können. Oder der Rasensprenger wurde aufgestellt, in erster Linie um den Rasen zu wässern, jedoch auch um die Schüler zu erfrischen.
Wenn man auf Hagi, den Hauswart trifft, so hat er fast immer gute Laune und man ist unversehens in einem Gespräch über Gott und die Welt oder über die Schule.

Ja, was wäre denn unser Schulleben ohne unseren Hagi ...


Text: Juli 2017, Daniel Brunssen


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