Luft ist nicht nichts


Alterdurchmischtes Lernen an der Unterstufe im Dohlenzelg

Text: Martina Spielmann, Fachlehrperson Dohlenzelg
Fotos: Tamer Pisirici, Martina Spielmann

Warum kann man Luft nicht anfassen? Warum brauchen wir Luft zum Atmen? Was ist Luftdruck? Was ist ein Vakuum? Wie fliegt ein Papierdrache? Warum fliegen nur mit Gasen gefüllte Luftballons, nicht aber mit Luft gefüllte?
Mit diesen und noch weiteren Fragen zum Thema Luft haben sich die 1. bis 3. Primarschulklassen vom Dohlenzelg-Schulhaus und die 1. Primarschulklasse vom Rütenen-Schulhaus in einer Projektwoche, die Ende November stattfand, intensiv auseinandergesetzt. Sie probierten anhand von Experimenten und selbst erarbeiteten Objekten diese Fragen zu beantworten.
An jedem Vormittag wurden die Kinder in altersgemischten Gruppen in das Geheimnis von fünf verschiedenen Bereichen zum Thema Luft eingeweiht.

Motiviertes und konzentriertes Arbeiten konnte an den Experimentiertischen bei der Klassenlehrperson Frau Annina Winkenbach beobachtet werden. Da gab es viel zu staunen, zu entdecken und vieles zu lernen. Die Älteren halfen den Jüngeren wie die verschiedenen Aufträge zu lösen sind und erklärten die Phänomene so gut sie es konnten.

Hier waren nicht nur die Kulturtechniken Lesen, Rechnen und Schreiben gefragt, nein, hier waren lebensnahe Kompetenzen wie Beobachten gefragt. So lernten die Kinder von und miteinander. Die Schülerinnen und Schüler konnten in einer solchen Lernumgebung bei sich auch neue Stärken entdecken und diese einbringen. Die Kinder lernten auch bei verschiedenen Lehrpersonen neue Strukturen kennen und sich so in einer anderen Umgebung zu Recht zu finden. Als Erinnerung nahm jedes Kind seine gesammelten Erfahrungen dieser erfolgreichen Woche in Form eines persönlichen "Forscherbuches" mit nach Hause.

Als krönenden Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler Ballone, die mit einer Karte versehen waren, auf Kommando in den Himmel steigen lassen. Auch hier wissen wir die Antwort auf die obige Frage: Das Heliumgas ist leichter als Luft und deshalb steigen die Ballone.


"Stell dir vor, ich kann mit einem Haartrockner einen Tischtennisball in der Luft balancieren!"

- Schalte den Haartrockner auf kalter Stufe ein und halte ihn senkrecht nach oben.

- Lege jetzt einen Tischtennisball in den Luftstrom.



Was kannst du beobachten und begründe weshalb dies so ist?



Erklärung




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