Kennenlern-Morgen im Kiga Klosterzelg 1 & 2


Nicht nur Hobbygärtner wissen, dass ein schöner Garten gehegt und gepflegt werden will, damit er Gross und Klein erfreut. So ist denn auch die Gestaltung beziehungsweise die Erhaltung des Aussenraums unter den Windischer Kindergartenlehrpersonen ein jährlich wiederkommendes Thema. Dabei steht jeweils sowohl der Unterhalt der diversen Spielgeräte, aber auch die Verschönerung und Bepflanzung des Gartens an sich im Fokus.

Im Kindergarten Klosterzelg 2 wurde eine Woche darauf, am 24. September 2016, mit Hilfe der Eltern und Kinder der Sandkasten umgegraben sowie Pfähle bunt bemalt, die ebenfalls als Grenzzaun dienen werden.

Beide Eltern-Kind-Aktivitäten wurden anschliessend mit einem gemeinsamen Buffet abgerundet, das gleichzeitig zur Erholung von der schweren Arbeit als auch eben auch zum gegenseitigen Kennenlernen diente.

Bezüglich der Optimierung ihres Aussenraums haben sich die Lehrpersonen des Kindergarten Klosterzelgs dieses Jahr etwas Besonderes überlegt und den traditionellen Kennenlern-Morgen im September mit der Umgestaltung des Aussenraums kombiniert.
In einem ersten Teil hat der Kindergarten Klosterzelg 1 am Samstag, dem 17. September 2016 mit den Eltern Pfähle in den Boden gerammt und anschliessend Bretter, welche die Kinder vorher liebevoll bemalt hatten, an diese Pfähle geschraubt.

Damit wurde eine farbenfrohe Abgrenzung vom Kindergarten zur Strasse geschaffen, welche nicht nur einladend aussieht, sondern auch noch der Sicherheit dient. Im Anschluss wurden von den Eltern und Kindern die kindergarteneigenen Baubretter, welche den Kindern zum Bauen und Konstruieren zur Verfügung stehen, geschliffen, damit diese nicht mehr zu Holzsplittern neigen.

Neben dem Einbezug der Eltern zum Gartenerhalt wurde mit Kerstin Hradecny eine Gärtnerin als Expertin hinzugezogen, die den Garten begutachtet und Vorschläge zur idealen Bepflanzung gemacht hat. Am Donnerstag, 20. Oktober 2016, kam Frau Hradecny anschliessend noch in den Kindergarten, um mit den Kindern gemeinsam einige Johannisbeer-Büsche an eine Stelle zu verpflanzen, wo diese mehr Sonne bekommen und so in Zukunft zur Freude der Kinder eine grössere Ernte garantieren.

Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch ist die Gartenpflege im Klosterzelg nun vorläufig abgeschlossen. Doch nicht nur der Hobbygärtner weiss: die Hege und Pflege eines schönen Gartens ist niemals endende Arbeit und so wird man wohl auch im nächsten Frühling in den Windischer Kindergärten wieder Kinder, Lehrpersonen und natürlich auch Abwarte beim Umgraben, Pflanzen und Jäten beobachten können.

Stefanie Martin


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